| Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt die tickenden Geigerzahler furchtet, baut sich die fruhere Krankenschwester mit Gleichgesinnten ein neues Leben auf. Die Vogel rufen dort so laut wie nirgends sonst, die Spinnen weben verruckte Netze, und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Wahrend der sterbenskranke Petrov in der Hangematte Liebesgedichte liest und die fruhere Melkerin Marja mit dem fast hundertjahrigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe an ihre Tochter Irina, die Chirurgin bei der deutschen Bundeswehr ist. Doch dann kommt ein Fremder ins Dorf – und die Gemeinschaft steht erneut vor der Auflosung. |