| Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und naturlich auch unangenehm schlagfahig. Wer ihn unterschatzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen. Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den ubelsten Ganoven, auch geistig meilenweit uberlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung lost er jeden Fall. Bravouros, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht! Butler Parker konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, da? man ihn berauben wollte. Er horte hinter sich das Stakkato harter Absatze auf dem Asphalt des Parkplatzes und richtete sich innerlich auf einen Uberfall ein. Er war gerade aus einem Burohaus gekommen, in dessen Erdgescho? sich eine Druckerei befand. Hier hatte er neue Visitenkarten fur Lady Simpson und sich in Auftrag gegeben. Er war auf dem Weg zu seinem sogenannten hochbeinigen Monstrum. Die Gelegenheit fur einen Uberfall war gunstig. Am spaten Nachmittag herrschte auf dem Parkplatz nur wenig Betrieb. Parker hatte langst herausgehort, da? er es mit zwei Personen zu tun hatte, die immer schneller aufschlossen. Der Butler beschleunigte seine Schritte und tauschte Angst vor. Dann aber bremste er jah, wandte sich um und benutzte seinen altvaterlich gebundenen Regenschirm als Kendo-Stock. Er sah sich zwei etwa drei?igjahrigen, mittelgro?en und schlanken Mannern gegenuber, die er durch sein Bremsmanover uberrascht hatte. Einer von ihnen beging den Kardinalfehler, ein Klappmesser aufspringen zu lassen. Der andere Mann wich einen halben Schritt zuruck und wollte etwas sagen, doch Parker stellte erst mal klar, da? er kein wehrloses Opfer war. Er hatte seinen Universal-Regenschirm an beiden Enden gefa?t und setzte die Manner innerhalb weniger Sekunden au?er Gefecht. Sie wurden von gezielten Schlagen getroffen, waren au?erstande, die Arme anzuheben und sackten in sich zusammen, nachdem der Butler den bleigefullten Bambusgriff seines Regendachs kronend eingesetzt hatte. Das Klappmesser lag langst auf dem Asphalt und war unerreichbar fur den Besitzer. «Meine Wenigkeit bittet Sie keineswegs um Entschuldigung», sagte Josuah Parker, der einen vollig unberuhrten Eindruck machte. «Wurden Sie mir dennoch freundlicherweise erklaren, was Sie sich von Ihrem geplanten Uberfall versprachen?» Die beiden Manner starrten ihn an. |