| Fabian besucht seine Mutter, um ihr zu erzahlen, dass Stella plant, mit den Kindern wieder nach Deutschland zu ziehen. Rosmarie ist fassungslos, Heinz nimmt es gelassen. Er hat ein anderes Problem, er muss lernen, ohne seine Mandanten klarzukommen. Rosmarie kann sich endlich mit Inge unterhalten. Auch die ist ziemlich durcheinander, schlie?lich ist Stella ja ihre ehemalige Schwiegertochter. Bea ist unzufrieden, weil es einfach nicht klappen will, endlich mit Leonore und Sandra das entscheidende Gesprach zu fuhren. Doch da bringt sie Teresa auf eine ganz gro?artige Idee. Roberta denkt immer mehr an Lars zuruck, traumt verstarkt von ihm. Als sie mit Nicki daruber reden will, hat die ihre eigenen Probleme. Sie will in den Sonnenwinkel kommen, um herauszufinden, wer der ratselhafte Mann im Arbeitsanzug wirklich ist. Eine Hellseherin hat ihr diesen Rat gegeben. Darauf reagiert Roberta ziemlich ungehalten … Rosmarie hatte wirklich mit allem gerechnet, aber gewiss nicht damit, ihren Sohn in ihrem Wohnzimmer vorzufinden. Sie schaute ihn an, sein ernstes Gesicht, und schon begann sich in ihrem Kopf ein Gedankenkarussell zu drehen. Fabian zu dieser Uhrzeit im Sonnenwinkel? Er musste doch eigentlich in seinem Gymnasium sein, um dort alles im Griff zu haben und um die Schulerinnen und Schuler der Abi-Klassen zu unterrichten. Es gab nur eine Erklarung, es musste etwas passiert sein! Sie begru?te ihren Sohn nicht einmal, sondern erkundigte sich ganz angstvoll: «Ist etwas mit Ricky? Ist mit einem der Kinder etwas passiert?» Es war eine berechtigte Frage angesichts der Kinderschar, da gab es ja immer mal wieder kleinere und gro?ere Katastrophen. Aber deswegen wurde er doch nicht personlich herkommen, nur um ihr zu berichten, dass eines der Kinder sich ein Knie aufgeschlagen hatte oder etwas in dieser Art. Au?erdem ubernahmen das meist die Frauen, Manner hielten sich in diesen Sachen eher zuruck. «Mama, guten Tag erst einmal, schon, dich zu sehen», sagte Fabian mit einem leicht ironischen Unterton in seiner Stimme, und Rosmarie wiederholte, noch immer ein wenig abwesend und von ihren Gedanken gequalt: «Guten Tag, Fabian. Ja, schon, dich zu sehen.» Er lachelte, und das erleichterte Rosmarie ein wenig, weil es dann doch wohl nicht ganz so schlimm sein konnte. Sonst hatte er ja nicht gelachelt. «So, Mama, und nun setz dich erst einmal hin.» Er sagte es und fuhrte sie zu einem Sessel gegenuber, druckte sie beinahe hinein, und nachdem das geschehen war, setzte er sich auch wieder hin. Rosmarie war augenblicklich wirklich ein wenig durch den Wind, denn die nachste Frage, die sie stellte, lautete: «Wo ist Meta? Warum hat sie dir noch nichts zu trinken gebracht, Fabian?» Er zuckte die Achseln. |