Скачать книгу - Familie Dr. Norden 731 – Arztroman


Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Arztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in Munchen eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Gluck finden sie in der Familie. Funf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunachst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schon in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hangt und von allen nur Anneka genannt wird.
Weiterhin bleibt die Familie fur Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schopft fur seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm moglich, Note, Sorgen und Angste der Patienten zu erkennen und darauf einfuhlsam einzugehen.
Familie Dr. Norden ist der Schlussel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.
An diesem Dienstagmorgen war alles anders als sonst im Hause Norden. Ganz in Gedanken versunken sa? Fee allein am Fruhstuckstisch. Danny hatte zuerst das Haus verlassen, viel fruher als gewohnlich. Der Hausherr war genauso schweigsam gewesen wie Fee und hatte sich angeboten, die Zwillinge in die Vorschule zu bringen. Anneka hatte dann ein paar Minuten herumgedruckst, bevor sie zu Fee sagte, sie brauche sich doch wirklich nicht aufzuregen, da Danny bestimmt ein Einser-Abitur bringen wurde. Dann war sie sofort zur Schule gegangen. Fee ging so vieles durch den Sinn. Sie hatte nicht sagen konnen, warum diese Unruhe in ihr war. Sie sprang plotzlich auf und lief herum, vermied es aber, in die Kuche zu gehen, weil Lenni bestimmt noch aufgeregter war als sie. Sie ging in den Garten. Es war fur die Morgenstunde schon sehr warm. Sie erinnerte sich, da? es an dem Tag, als sie ihr Abitur gemacht hatte, in Stromen regnete. Sie war nicht so selbstbewu?t wie Danny. Ihr war immer bange gewesen vor Prufungen. Plotzlich stand Felix neben ihr. «Was rennst du denn so herum, Mami?» fragte er neckend. «Wieso bist du hier?» fragte sie hastig. "Wir haben heute keine Schule wegen des Abis, das wei?t du doch.