| "An Herrn Schnuck. Such mich! Deine liebe …" Gerade wollte Schnickschnack noch ihren Namen unter die Nachricht schreiben, da kommt Schnuck auch schon wieder zur Tur herein. Herr Schnuck und seine Assistentin Schnickschnack haben gerade ein Detektivburo gegrundet und warten gespannt auf ihren ersten Fall. Da kommt der mysteriose Zettel mit der noch mysterioseren Nachricht gerade richtig. Fur Herrn Schnuck ist die Lage klar: Ihr erster Auftrag lautet naturlich: Die Liebe ist verschwunden und muss wiedergefunden werden! So beginnt eine turbulente Jagd und eine phantastische Reise rund um den Globus. Sie suchen die Liebe in der Wuste, suchen sie im Schlingpflanzen-Dickicht des Dschungels, doch vergebens: Egal welche Fallen sie aufstellen, die Liebe lasst sich nicht so leicht greifen. Als sie unverrichteter Dinge wieder in ihr Buro zuruckkehren, bemerken sie allmahlich: Vielleicht mussen sie die Liebe gar nicht in weiter Ferne suchen? Glucklich singt Schnuck fur Schnickschnack eine Arie: «In allen Winkeln dieser Erde / hab ich der Liebe nachgespurt, / und endlich hat mein muhsames Streben / mich doch zu dir gefuhrt, /denn du bist mir so nah, / schenk mir dein Herz, ach komm, sag 'ja'.» Die beiden Detektive in «Schnickschnack und Schnuck auf der Jagd nach der Liebe» muss man in sein Herz schlie?en, denn mit der verdattert-patenten Schnickschnack und dem organisiert-hilflosen Herrn Schnuck hat Jorg Isermeyer ein virtuoses Gegensatzpaar geschaffen. In ihren Gesprachen folgt ein Missverstandnis dem anderen und es ist einfach urkomisch, wenn Schnuck zu erklaren versucht und Schnickschnack auf der Leitung steht. Ein Clowns-Paar, wie fureinander geschaffen und am Ende wird es sogar noch romantisch, wenn die beiden endlich ihre gro?e Liebe finden getreu dem Motto: «Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.» |