Скачать книгу - Mami Jubilaum 3 – Familienroman


Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zartlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere personliche Welt zusammenhalt und schon macht. Die Familie gibt Freude, die richtige Schulter zum Anlehnen und Ausweinen, und sie gibt dem Leben seinen Sinn. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. Sie sorgt fur das Gluck in einer heilen, intakten, liebevollen Familie. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfuhlung erzahlt. Die Romanreihe Mami Jubilaum setzt einen unerschutterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lasst sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schopfen. Kindergluck und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kundet Mami Jubilaum.
Es war sechs Uhr und schon dammerig, als Birgit Lohmann, die junge Kosmetikerin, ihre letzte Kundin zur Tur begleitete. Kurz darauf sah sie ein kleines Madchen langsam hinter einem Rosenbusch hervorkommen. «Du bist ja noch drau?en, Annika», rief Birgit besturzt. «Es wird doch schon dunkel.» «Mutti hat Besuch», erwiderte die Kleine schuchtern. «Darf ich ein bisschen zu dir, Birgit?» Annika und ihre Mutter, Christine Nielsen, wohnten erst seit zwei Monaten in diesem Haus, in dem sich acht Dreizimmerwohnungen befanden. Im Hochparterre hatte Birgit ihren Kosmetiksalon, im Stockwerk daruber ihre Privatwohnung. Christine Nielsen und ihre kleine Tochter wohnten in der Wohnung nebenan. Wahrend Frau Nielsen sich sehr reserviert verhielt, hatte Birgit mit der reizenden kleinen Annika schnell Freundschaft geschlossen. Das Kind war oft sich selbst uberlassen. Birgit hatte dafur wenig Verstandnis, denn das Madchen war erst vier Jahre, und deshalb bemuhte sie sich auch nicht, einen engeren Kontakt zu Frau Nielsen herzustellen. Mit der Zeit war sie auch dahintergekommen, dass Annika immer dann in den Garten geschickt wurde, wenn Christine Nielsen Herrenbesuch hatte. Es war zwar immer derselbe Mann, aber Birgit befremdete es sehr, dass das Kind dann abgeschoben wurde. «Ich mag Onkel Horst nicht», sagte Annika jetzt. «Er mag mich auch nicht. Mutti streitet heute auch mit ihm.»