| Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegrundet, das Kinderheim der glucklichen Waisenkinder. Denise verwaltet mit wahrem Herzblut das spatere Erbe ihres Sohnes Nick, dem spater einmal, mit Erreichen seiner Volljahrigkeit, das Kinderheim gehoren wird. In der Reihe Sophienlust Bestseller werden die schonsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veroffentlicht. Warmherzig, zu Tranen ruhrend erzahlt von der gro?en Schriftstellerin Patricia Vandenberg. Denise hilft in unermudlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benotigen junge Mutter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstutzung. Denise ist uberall im Einsatz, wobei die Falle langsam die Krafte dieser gro?artigen Frau ubersteigen. Denise formt mit glucklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerrei?probe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Jedes Kinderschicksal ist ihr wichtig. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Hohepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schonen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Wieder einmal war es auf der Autobahn, in der Nahe von Maibach zu einem schweren Unfall gekommen. Der Himmel hatte alle Schleusen geoffnet, und so war ein Personenwagen beim Uberholen ins Schleudern geraten. Der Fahrer hatte sein Auto nicht mehr unter Kontrolle gebracht, sondern war auf der anderen Fahrbahn frontal gegen einen Lastwagen geprallt. Zum Gluck hatte es keine Massenkarambolage gegeben. Der Fahrer des Personenwagens und seine Beifahrerin waren tot. Wie durch ein Wunder uberlebten jedoch die beiden Jungen, die sich auf dem Rucksitz befunden hatten. Sie waren noch klein und sa?en jeder in einem Kindersitz, das auf der Ruckbank befestigt war. Beide schluchzten vor sich hin. Sie glichen sich wie ein Ei dem anderen. Sie waren Zwillinge. «Weg, geh weg. Mami, Papi!» Mit seinen Handchen wehrte er den Helfer ab. «Nicht doch! Es ist alles gut.» Die Retter sprachen beruhigend auf den Kleinen ein. Es nutzte nichts, er brullte wie am Spie?. Man konnte ihn kaum festhalten, so wild schlug er um sich. Sein Bruder hingegen lie? alles willenlos mit sich geschehen. Ein junger Arzt hatte sich des schreienden Kindes angenommen. |