| Die Romane eines der besten Westernautoren erscheinen seit uber 60 Jahren exklusiv im Martin Kelter Verlag. Kaum einer verstand es wie er, Dialoge und Handlungen so mitrei?end und spannend zu schildern. Erleben Sie neue Abenteuer in der rauen Zeit des Wilden Westens, in der Manner nur die Wahl zwischen Heldentum oder Tod hatten. Der Sturm erfa?t den Wagen von Ebenezer Zane, den von Benjamin Laroy und druckt Abe Taylors Planendach auf die Seite. «Gro?er Gott!» ruft Taylor entsetzt. «Das ist der Sturm!» Er will aufstehen, aber der Wind druckt ihn von der Sitzbank. Abe hangt fur zwei, drei Sekunden hilflos wie ein Kind uber dem Brett des Kastens. Dann erst begreift er, was der alte Mann in Lovelock gemeint hat, als er von dem Sturm in der Wuste sprach. In diesem Augenblick wird sein Hut gepackt und segelt mitten in die wei?lichgraue Wolke hinein, die vom Boden der Carson-Senke aufgestiegen ist. Vor Jahrtausenden – so hat der Alte in Lovelock gesagt – ist alles hier ein gro?es Wasser gewesen, halb Nevada. Und das Salz des Wassers hat sich dann mit dem Schlamm des Sees zu einer Kruste verbunden, auf der Salzgras und Fettholz wachsen. Jetzt rei?t die entfesselte Naturgewalt die Reste jenes gro?en Meeres auf. Und im wei?grauen Staub verschwindet Abes Hut. «Der Teufel», sagt Abe jetzt grimmig, dessen Hut neun Dollar gekostet hat. «Der Teufel soll den Sturm holen!» Er versteht kaum seine eigenen Worte und erinnert sich an das seltsame Schiefergrau uber den Bergen im Sudosten, der Stillwater Range, vom Mittag. Niemand von ihnen hat den Wolken dort eine besondere Bedeutung zugemessen. Aber jetzt wissen sie, was die schiefergraue Wand zu bedeuten hat. «Rahel», sagt Abe keuchend und kriecht auf allen vieren in den Schutz der Plane zuruck. |