Скачать книгу - Die gro?en Western 218


Diese Reihe prasentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn uber Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land fur sich zu erobern, bis zu Revolverduellen – hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prarieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen).
Jim Hensons Faust zuckte blitzschnell nach vorn und traf die Kinnspitze des Banditen. Joel Powers ruderte mit den Armen wie ein flugellahmer Enterich und taumelte einige Schritte zuruck, bis er gegen die Wand des Saloons prallte.

Ein Stohnen drang aus seinem Mund. Schmerz und Wut verzerrten das Gesicht des jungen Burschen. Fur einige Augenblicke stand er wie erstarrt, dann griff er voller Wut nach seinem Revolver.

Ehe er den Colt jedoch aus dem Halfter rei?en konnte, starrte er bereits in die Mundung von Jim Hensons Waffe. Blitzschnell hatte der Deputy gezogen.

Ein Raunen ging durch die anwesenden Manner im Saloon, die gespannt dieser Auseinandersetzung folgten.

Joel Powers nahm seine Hand vom Revolverkolben, als ware dieser gluhend hei? geworden. Jim Henson lachelte.

"Nun ist es genug, Powers", sagte er. «Du kommst mit mir ins Jail, wo du ubernachten wirst. Morgen wird sich Richter Hunnigan um dich kummern.»

Joel Powers antwortete nicht. Er stand noch immer gegen die Saloonwand gelehnt. Er suchte nach einer Chance, um seiner drohenden Verhaftung zu entgehen. Aber es gab keine Chance.

Matt funkelte der Stern auf Jim Hensons Weste. Sommersprossen tanzten auf dem schmalen Gesicht des hageren Mannes. Die blauen Augen erinnerten an einen Bergsee in den Rocky Mountains.

"Dreh dich um, Powers, und stutz dich mit beiden Handen gegen die Wand, damit ich mir dein Eisen holen kann. Und denk daran, dass auf deinem Streckbrief tot oder lebendig steht."

Joel Powers gab auf.

Mit zuckenden Lippen wandte er sich um. Ohne Schwierigkeiten nahm Jim Henson ihm den Revolver aus dem Halfter.

"Okay, Bandit. Wir konnen gehen."

Wenige Sekunden