| Vor Robertas Haustur liegt ein neugeborenes Madchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Hauschen, aber auch uberfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu durfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgultig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsachlich glucklich mit Alex. Plotzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drangt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafur zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner fruhstucken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Gluck. Die gemutliche Wohnkuche war der Lieblingsort aller Auerbachs. Und welche Schlachten waren hier nicht schon geschlagen worden. Es hatte Lachen und Weinen gegeben, Diskussionen. Was hatte der gro?e Familientisch nicht alles schon gesehen. Es war auch uberhaupt kein Wunder, dass Jorg Auerbach sich wie selbstverstandlich zu seiner Mutter an genau diesen Tisch setzte. Sie hatte sich viele Sorgen um ihren Altesten gemacht. Dazu gab es auch mehr als nur einen Grund. Ein Familienmensch, und das war Jorg nun mal, hatte schwer daran zu tragen, von seiner Frau verlassen zu werden, und dass die dann auch noch die Kinder mitgenommen hatte in ihr neues Leben in Belo Horizonte, das war grauenhaft. Wie glucklich war Inge gewesen, dass Jorg eine neue Partnerin gefunden hatte. Und dass er jetzt unglucklich war, das hatte er allein zu verantworten. Er hatte sich von Charlotte getrennt, weil deren Sohn ihm immer wieder bewusst gemacht hatte, wie sehr er seine eigenen Kinder vermisste. Es war eine schreckliche Situation, Inge hatte mit Jorg reden wollen, weil sie es unertraglich fand, wie sehr er litt und sich aufrieb. Und nun war er ihr zuvorgekommen. Er wollte mit ihr reden. Jorg sah noch immer sehr mitgenommen aus, doch irgendwie wirkte er entschlossen, und er sah nicht mehr so erloschen aus. Das erleichterte Inge sehr. Mutter litten immer mit ihren Kindern, ganz egal, wie alt sie waren. Und Mutter wollten fur ihre Kinder immer nur das Beste. «Mochtest du einen Kaffee, Jorg?», erkundigte sie sich, denn der stand bei den Auerbachs immer bereit. |