Скачать книгу - Der Bergpfarrer 152 – Heimatroman


Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie lauft seit uber 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant fur Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.
Sein gro?tes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. «Der Bergpfarrer» wurde nicht von ungefahr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefuhle, Sinn, Orientierung, Bodenstandigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit uber 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie «Irrlicht» und «Gaslicht» erzahlt er von uberrealen Phanomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.
"Mensch, freu' ich mich, dich zu sehen!"

Kathrin Raitmayr fiel Saskia um den Hals, kaum, da? das blonde Madl aus dem Auto gestiegen war.

"Hallo, Kathi, wie geht es dir?"

"Wie's mir geht?" lachte die dunkelhaarige Bauerntochter. «Prima, jetzt wo du endlich da bist! Sieben Jahre kennen wir uns jetzt schon, aber nur vom Briefeschreiben und Telefonieren. Es wurde hochste Zeit, da? du mich mal besuchen kommst.»

Saskia Benthof schaute sich um. Die Brieffreundin wohnte auf einem schmucken Bauernhof, und es war alles genauso, wie die Studentin es sich vorgestellt hatte.

"La? deine Sachen noch im Auto", meinte Kathi. «Ich will dich erstmal meinen Eltern vorstellen. Der Kaffee ist auch schon fertig, und den Kuchen hab' ich extra heut' morgen fur dich gebacken.»

Im selben Augenblick kam ein Hund herbeigelaufen, der Saskia freudig einen Ball vor die Fu?e legte.

"Der Rex mag dich auch", lachelte Kathi. «Aber ich warn' dich, wenn du erstmal angefangen hast, den Ball zu werfen, dann findet er kein Ende.»

Die Brieffreundin nahm das Spielzeug des Hundes trotzdem und warf es uber den Hof. Sofort scho? Rex hinterher und suchte es irgendwo zwischen Scheune und Stall.

"Komm", sagte die Bauerntochter und legte ihren Arm um die Freundin. «Vater und Mutter sind schon ganz gespannt darauf, dich kennenzulernen.»

Hinter dem Haus befand sich ein gro?er Garten. Auf der Wiese standen Tisch und Stuhle. Franz Raitmayr und seine Frau sa?en schon dort und sahen den Madln entgegen.

"Herzlich willkommen", begru?te Burgl die Studentin. «Schon, da? wir dich endlich mal personlich kennenlernen.»

"Ja, und wir hoffen, da? du dich bei uns